NeoBux

Mittwoch, 18. März 2015

Ernährungswissenschaften des Kaninchens

Heut´ geht´s drum was der Hase mag,
gern essen würd´ den ganzen Tag.
Natürlich verputzt er gerne Möhren,
das ist beim knabbern gut zu hören.

Doch auch bei anderem Gemüse,
da geht dem Rammler gern die Düse.
Sein Favorit sind wohl Salate,
den Eisberg zieht er gern zu Rate.

Am besten einen frischen Mix,
das weiß nicht nur der Idefix.
Feldsalat und Ruccola,
und frisches Heu das ist der Star.

Umstritten ist dann eher der Kohl,
so mancher sagt das tut ihm wohl.
Doch die Gefahr bei diesem Schmaus,
sind Blähungen und schlimmer Graus.

Drum Lieber auf den Kohl verzichten,
und andere Leckereien vernichten.
Nicht wirklich gut ist Körnerfutter,
obwohl dies gerne rät die Mutter.

Denn bei der Fertigfutter-Mischung,
da fehlt dem Langohr die Erfrischung.
Natürlich frisch das schmeckt ganz anders,
und glaubt mir jedes Herrchen kann das.

Ihr müsst nur auf die Wiese geh´n,
Mischung aus Gras und frischen Kleen.
Dazu dann noch etwas Blattsalat,
da ist das Karnickel sofort am Start.

Nun denn ich glaub du liebst dein Tier,
drum dichte ich und rate dir.
Dein liebes Tierchen zu verwöhnen,
und euer beiden Leben zu schönen.

Sonntag, 27. Oktober 2013

Feldforschung der Rammler

Die Forschung hat erst angefangen,
um weiter Wissen zu erlangen.
Im Fokus steht das Nagetier,
speziell der Hase glaub es mir.

Warum tut er sein Kinn gern reiben,
und pausenlos will er es treiben.
Ja diese Fragen stellt man jetzt,
die Forschungsstellen sind besetzt.

Der Rammler wird neu fokussiert,
und sein Verhalten einstudiert.
Wir können ja noch soviel lernen,
ein neuer Griff nach fernen Sternen.

Feldforschung und Hypothesen,
zu diesem aufschlussreichen Wesen.
Man verspricht sich wirklich äusserst viel,
Erkenntnisse zu diesem Ziel.

Feldforschung und Bürzel-Theorie,
man sieht den Hasen als Genie.
Sein Wesen und auch sein Verhalten,
wird füllen neue Wissens-Spalten.

Drum Leute schreibt jetzt schnell euch ein,
an Unis und im Tierverein.
Denn dieses Wissen scheint sehr schnell,
am Forschungshimmel klar und hell.


Samstag, 27. November 2010

Die Mümmel-Hypothese

An einem schönen Sommertag,
der Hase einst im Gras rumlag,
und dachte sich was ist denn los,
der Tatendrang war riesengroß.

Drum hoppelt er die Lichtung lang,
und spürt dabei den Rammler-Drang,
´ne Häsin wär´jetzt wirklich fein,
ich lad´ Sie ein zum Stelldichein.

Und wäre es kaum zu erwarten,
Ihr denkt euch schon Ihr habt´s erraten,
kommt auch schon aus der Lichtung raus,
ein komfortabler Häsinnen-Schmaus.

Er hoppelt zu der Häsin hin,
Er putzt sich kurz und reibt sein Kinn,
dann fragt Er Sie wie wäre es,
naja ganz gut sagt Sie dann kess.

Und schon geht´s los ganz ohne Streit,
die Hasen feiern Einigkeit,
der Zukunft sich jetzt schnell zu beugen,
um neue Hasen zu erzeugen.

Und die Moral von der Geschicht´,
man geht von aus doch glaubt es nicht,
wo Heute noch zwei Hasen rammeln,
werden Morgen schon hunderte weitere gammeln.

Dienstag, 25. Mai 2010

Ein bürzeliger Geselle

Es ist schon niedlich so ein Hase,
vom Bürzelansatz bis zur Nase,
den ganzen Tag denkt er an´s Fressen,
ach ja und Rammeln nicht vergessen.

Mal liegt er nur im Gras herum,
dann wieder wetzt er dum-di-dum,
und denkt sich so Heut´ bin ich wer,
wo krieg´ ich was zu Rammeln her?

Kaum an der Lichtung angekommen,
ein Häschen in´s Visier genommen,
die Äuglein braun das Fell hellgrau,
die schlepp´ ich ab in meinen Bau.

Die Häsin scheint nicht abgeneigt,
und auch gleich Ihre Schenkel zeigt,
der Rammler nun schon ziemlich geil,
betrachtet lang Ihr Hinterteil.

Das wäre was, drum Schluß mit Gammeln,
die Kleine ist wohl gut zu Rammeln,
so denkt er sich und hoppelt los,
nicht nur die Ohren sind jetzt groß.

Kaum im Bau dann angekommen,
wird sich Ihr gleich mal angenommen,
und die Moral von der Geschicht,
rammelnde Rammler gammeln nicht.

Mittwoch, 24. Juni 2009

Der Feldhase

Ein Rammler saß am Waldesrand,
dort wo einst eine Eiche stand,
und schaute in die weite Flur,
ob dort Gefahr in der Natur.

Nachdem er fast schon fertig war,
und beinah´ dabei übersah,
daß dort am Hügel der aus Sand,
ein hübsches Hasen-Mädel stand.

Nachdem er gleich dorthin gewetzt,
und sich sogleich in Pose setzt,
das Weibchen erstmal nur so tut,
als ging´s auch ohne Rammler gut.

Der Rammler dachte sich na und,
ich bin ja nun nicht ohne Grund,
zu diesem schönen Ort gewetzt,
um jetzt gleich werden zu versetzt.

Er sprach "Mensch Mädel, schau doch nur,
ich bin voll Schönheit und Kultur,
der Bürzel stramm, die Ohren lang,
das wäre doch ein guter Fang" !

"Naja was soll´s" so sprach Sie nur,
"Das liegt ja nun in der Natur",
"dann folge mir in´s Unterholz",
und dies machte den Rammler stolz.

Und die Moral von der Geschicht´,
ob Ihr´s gewusst habt oder nicht,
bevor der Bock auf der Wiese gammelt,
er lieber eine Häsin rammelt.

Dienstag, 23. Juni 2009

Ein neuer Tag mit Schrecken

Am Morgen wacht der Rammler auf,
die Sonne scheint auf Ihn herauf,
er denkt sich "hm, wie ich es mag...
...was mach´ich nur an diesem Tag" ?

Erst einmal am Gitter rütteln,
den Fressnapf durch den Käfig schütteln,
da kommt das Herrchen schon herbei,
und macht mir auf, o mei o mei...

Doch schon nach ein paar Hoppelrunden,
ich muß ja mein Revier erkunden,
erkenne ich was ich nicht mag,
es ist wohl Krallen-Schneide-Tag.

Das Herrchen Heute ziemlich dreist,
hat mich auch schon bald eingekreist,
nimmt mich gleich hoch auf seinen Arm,
mein Herz geht wie ein Bienenschwarm !!!

Nach diversen Fluchtversuchen,
tue ich Ihn bald verfluchen,
Krall um Krall wird mir geschnitten,
was hat den Sack denn Heut´ geritten ???

Nachdem die Prozedur beendet,
ich dachte schon mein Leben endet,
da lässt er mich dann endlich runter,
ich hoppel los, jetzt bin ich munter !!!

Erstmal unter´n Schrank abwatzen,
das Fell putzen und auch die Batzen,
nochmal in alle Richtungen strecken,
und vorsichtig die Lage checken.

Das war es erstmal liebe Leut´,
ich glaub´ ich hab´ genug für Heut´,
werd mich jetzt in die Sonne legen,
und weiterhin das Fell noch pflegen.

Montag, 22. Juni 2009

Zwergwidder im Größenwahn

Schon jahrelang das gleiche Los,
der Bürzel klein, die Ohren groß,
so dachte sich der Rammler nun,
dagegen müßt´ ich mal was tun.

Die ganze Nacht im Stall vermoppeln,
tagsüber dann im Kreis rumhoppeln,
im Leben ist doch mehr noch drin,
so dachte er und rieb sein Kinn.

Nun nahm er maß für den Anlauf,
und dachte das nehm´ ich in Kauf,
ich werd´ über die Mauer springen,
hinter der all die Geräusche klingen.

Beim 3. Anlauf lief es gut,
und als er sprang mit frischem Mut,
bemerkte dann der Rammelbock,
daß der Balkon im 4. Stock.

Doch der Bürzler hatte Glück,
fiel einer Katze in´s Genick,
und diese fauchend dann sofort,
verließ diesen verfluchten Ort.

Als er sich dann im Gras hinlag,
da dachte er dies wird mein Tag,
ich werd´ noch fix vom Sturz gesunden,
und dann in Ruhe die Welt erkunden.

Während er da lag und dieses dachte,
nahm Ihn bald jemand ziemlich sachte,
auf den Arm und ach du Graus,
mit hoch wieder im Treppenhaus.

Da saß´ er nun der kleine Held,
wie abgeholt doch nicht bestellt,
und drehte wieder seine Runden,
das Heimrevier mit Kinn erkunden.